Kategorie: Achtsamkeit

Alles Glück der Welt zum Welttag des Glücks

Der 20. März ist der Internationale Welttag des Glücks. Den können wir doch gut gebrauchen, oder? Tatsächlich wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen 2012 ins Leben gerufen, um anzuerkennen, dass Glück und Wohlbefinden allgemeingültige Ziele und Bestrebungen im Leben von Menschen auf der ganzen Welt sind.

Mittlerweile gibt es in vielen Ländern der Welt Initiativen, die unser Wohlbefinden jenseits materiellen Wohlstands zu messen versuchen. Also das, was wir in unserem eigenen Leben erfahren transparenter zu machen. Brauchen wir das wirklich, eine Ökonomie des Glücks? Weiterlesen

Weihnachtsvorbereitungen, innerlich

“Und, schon vorbereitet auf das Weihnachtsfest?” ist eine Frage, die wir in diesen Tagen häufig hören. Früher habe ich eine solche Frage als Anlass genommen, mich über den Stress in der Vorweihnachtszeit zu beschweren: über den Konsumwahn, den das Geschenkekaufen mit sich bringt. Die vielen Termine. Die lange To Do Liste. Den Stress, wenn zum Jahresende Projekte beendet werden wollen. Reisevorbereitungen. Deko-Quatsch.

Warum eigentlich Weihnachten feiern?

Es gab in meinem Leben Zeiten, in denen ich Weihnachten nur “feierte“, weil man das eben so macht. Also um die Erwartungen anderer nicht zu enttäuschen. Weil es eben dazugehört im Dezember. Mit dieser Einstellung ist dann eben alles mühsam, konsumwahnsinnig und schon gar nicht besinnlich.

Doch was bedeutet das eigentlich, bereit sein für Weihnachten? Weiterlesen

Dankbarkeit in unsicheren Zeiten

Wäre ich poetischer, könnte ich nun etwas wunderbares über den Winter, die Adventszeit, schreiben. Über warmes Licht, farbiges Laub, erdigen Duft, Kerzenlicht. Tatsächlich lerne ich die Qualitäten der Jahreszeiten immer mehr schätzen.

Die Geburt von Little M, meine Erkrankung und der Umzug haben mein, unser Leben durcheinander gebracht, Routinen aufgebrochen, und Raum für Neues geschaffen. Unser neues Vorstadtleben ist noch fremd, so gut es mir auch tut. Im Sommer fanden wir neue Orte, an denen wir lernen, entdecken, spielen, und auch streiten. Im Herbst konsolidiert sich das Neue. Im Winter ziehen wir uns zurück, kuscheln, lesend, auf unserem noch-neuen Sofa. Ich mache heißen Kakao, und warme Suppen.

Langsam erholen wir uns von dem Ergebnis der US-Amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Weiterlesen

Ankommen, äußerlich

Kinderlachen. Babyweinen. Hundegebell. Rasenmähen. Das Rauschen der Birkenblätter. Ab und an ein Auto. Es ist so ruhig hier, im Garten unseres neuen Heims, dass mir nach 15 Jahren Großstadtleben ganz mulmig zumute ist. Als könne ich dieser neuen Ruhe nicht trauen.

Eigentlich dachte ich, ich sei so etwas wie ein Umzugsprofi. Mein 17. Umzug in 20 Jahren war es. Die vier Jahre in unserer dunklen Kellerwohnung waren die längste Zeit an einem Ort, seit ich aus meinem Elternhaus auszog. Doch mit Kindern umzuziehen ist noch einmal eine ganz andere Herausforderung.

Mr Handsome ist mit den Mädchen auf dem Spielplatz. Das Haus noch voller gepackter Kartons, und weitgehend ohne Möbel. Sieben Jahre lang haben wir in komplett möblierten Wohnungen gelebt. Das war praktisch, doch vielleicht auch ein Grund dafür, dass wir uns nie richtig zu Hause gefühlt haben. Im Moment picknicken wir im Garten oder auf dem Küchenfußboden, essen aus Servierschalen Pasta und aus Tassen Müsli. Heute kommt der Küchentisch. Ein massives Stück. Der Küchentisch ist für mich ein Ort des Zusammenseins. Mit der Familie. Oder im Studium mit Freunden und einer Flasche Rotwein. Vielleicht hilft er mir, hier an zu kommen?

Ich brauche dringend diese Pause. Wir improvisieren alles, Essen, Schlafen, Spielen. Das finde ich mit den Kindern gerade anstrengend. Wir kennen in der Gegend noch niemanden für Play Dates, die Miss Bee bei Laune halten. Little M entdeckt ihre Mobilität, sie will sitzen, krabbeln stehen. Und ist frustriert, wenn es nicht so klappt, wie sie es sich vorstellt. Sie wird gern getragen oder stehend gehalten. Nicht optimal, wenn man versucht, Umzugskartons aus zu packen.

Mir bleibt, tief durch zu atmen, durch das Chaos hin durch zu sehen und zu akzeptieren, dass ich nicht immer ruhig bleiben kann. Vielleicht auch nicht muss; ein bisschen Unperfektheit hat noch keinem Kind geschadet. Oder so.

Home is where the heart is, sagt man hier. Ich glaube, Herz und Seele brauchen immer eine Weile, um an zu kommen.

Eine Achtsamkeitsübung zur Umgebung

Bei schönem Wetter gehe ich mit Little M in den Holland Park, einen der schönsten Parks Londons. Es gibt dort einen Hain, Spiel- und Sportmöglichkeiten und den Kyoto Garden, einen wunderbaren japanischen Garten, der auch Touristen in den Park lockt. Ich sitze gern auf einer Bank am Rande eines formalen Bepflanzung, die inmitten des Parks liegt. Zum people watching gibt es keinen besseren Ort.

Bei unserem letzten Besuch beobachtete ich:

Eine junge Frau führt zwei Hunden an der Leine. Mit Kopfhörern bestückt und sportbeschuht schaut sie mehr auf ihr Smartphone als auf ihre Umgebung. Forschen Schrittes und zielgerichtet treibt sie die Hunde durch den Garten. Weiterlesen

Die Geschwindigkeit der Seele

Normalerweise lasse ich abends „die Seele baumeln“, in dem ich das Tablet sofort anschalte, wenn beide Mädchen im Bett sind. Ich dachte, es entspanne mich, für ein paar Stunden in das weltweite Netz einzutauchen. Dann las ich, was die Nutzung elektronischer Unterhaltungsgeräte mit uns macht, wie sie uns stimulieren statt zu entspannen.

Ich versuche mich an einer digital detox, dem Reduzieren meines Medienkonsums. Das ist schwer, denn ich lese leidenschaftlich gern Blogs, schaue mir schöne Bilder auf Pintrest oder Instagram an und freue mich über Fundstücke auf Twitter.

Unsere Aufmerksamkeit wird nach Aussen gezogen

Marco von Münchhausen schreibt in Wo die Seele auftankt: Die besten Möglichkeiten, Ihre Ressourcen zu aktivieren, dass es eine Vielzahl von Faktoren und Umständen gibt, die unsere Aufmerksamkeit und unsereHandlungen von uns selbst weg und nach Außen hin verlagern. Weiterlesen

Familie gestalten – ein Giveaway für Mütter

Es ist einfach, auf Autopilot geschaltet durch die Tage zu hetzen. Vor Weihnachten, in den letzten Wochen vor meiner Elternzeit, schielte ich oft mit einem Auge auf die To Do Liste, während ich das andere auf den Duploturm richtete und so tat, als spielte ich mit Miss Bee. Doch, Ihr kennt das sicher auch, wer zwei Dinge auf einmal tut, macht keines von ganzem Herzen. Das Gegenteil eines achtsamen Lebens.

Raus aus dem Autopilot dank Selbstcoaching
Manchmal ist frau zur richtigen Zeit am richtigen (virtuellen) Ort und so wurde ich Anfang Dezember Testerin von Sonjas zweiten E-Kurs „Familie gestalten“. Sonja ist Dipl. Pädagogin und Coach und schreibt auf dem wertvoll Blog über Selbstcoaching, Familienleben und die schönen Dinge des Alltags. Der Kurs richtet sich an Frauen, die ihre Rolle als Mutter erkunden und ihren Familienalltag bewusst gestalten wollen. Also genau das Richtige, um aus dem Autopilot-Modus raus zu kommen. Weiterlesen