Kategorie: Nachhaltigkeit

Weniger Müll mit den fünf Rs: refuse, reduce, reuse, recycle, rot

Weniger Müll zu produzieren ist für mich in den vergangenen Jahren ein wichtiger Teil auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Familienleben geworden. Der rasante Anstieg unseres Abfallberges durch Wegwerfwindeln nervte mich, aber auch die Lebensmittelverschwendung und das elende „Wegwerfspielzeug“ aus Geburtstagstütchen und Co. Von einem abfallfreien Leben bin ich weit entfernt, aber die fünf Rs – refuse, reduce, reuse, recycle, rot – aus Bea Johnsons Buch Zero Waste Home Glücklich leben ohne Müll!: Reduziere deinen Müll und vereinfache dein Leben helfen mir dabei, unseren Abfall einzudämmen. Weiterlesen

5 saucoole, megaeinfache Nachhaltigkeits-Hacks, die ich früher uncool fand

Nachhaltiger leben ist in vieler Hinsicht echt mühsam. Um verpackungsfrei einzukaufen muss man leere Glasgefäße weite Wege zum Unverpacktladen schleppen – und dann voll wieder zurück. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder besser noch zu Fuß. So wird der Einkauf zum Tagesprojekt. Im März regional und saisonal zu kochen bedeutet vor allem: Möhren, Möhren, Möhren. Flugreisen gehen nicht, Kaffee eigentlich auch nicht. Nachhaltig leben ist anstrengend und ziemlich spaßfrei – oder? Weiterlesen

Das richtige und das gute Leben

Oder: Warum aus mir wohl nie eine Zero-Waste-Ikone wird.

Am Samstag sah ich einen Filmclip über Bea Johnson*, eine Ikone der Zero-Waste-Bewegung. Der Film gibt einen Einblick in das Leben der vierköpfigen Familie Johnson, die in Kalifornien lebt und pro Jahr nur einen Liter Abfall produziert. Zu einem Leben ohn Müll kommt sie mit dem Motte: „Refuse, reduce, reuse, recycle, rot (and only in that order)“ – Ablehnen, Reduzieren, Wiederverwenden, Recyclen, Kompostieren (und nur in dieser Reihenfolge. Die Johnsons lehnen ab, was sie nicht brauchen, reduziere was sie brauchen, verwerte wieder was sie benutzen, recyclen, was sie nicht ablehnen, reduzieren oder wiederverwenden können und kompostieren den Rest. Im Fernsehen sieht ihr Leben sicher noch extremer aus, als es tatsächlich ist. Das Familienauto ist nur kurz zu sehen, das traurige Gesicht ihres Sohnes im Teenageralter, der nie neue Klamotten bekommt sondern nur Second-Hand-Kleidung, dafür um so länger. Fernsehen halt.

Der Film weckte gemischte Gefühle in mir – natürlich wäre es lobenswert, wenn wir als Familie weniger als 30l Müll in der Woche produzieren würden. Weiterlesen