September – back to good habits season

Dieser Sommer war der Schönste, den wir bisher in London geniessen konnten. Immer, wenn es Familie, Freunden und meinen werten BlogLeserInnen in Deutschland zu heiß war, war es hier angenehm warm. Doch nun ist es abends, wenn sich Miss Bee auf den Weg ins Bett macht, schon „a bit du“, ein bisschen dunkel. Der Sommer verabschiedet sich langsam, aber sicher, und hier in London ist „back to school“ season. Auch ich komme, nach Familienbesuchen und Reisen, langen Tagen auf dem Spielplatz und einer großen Portion Unbesorgtheit, langsam wieder im Alltag an.

Im Sommer habe ich aber auch gute Gewohnheiten schleifen lassen. Laue Sommerabende laden eher zu einem Glas Wein ein und dazu, immer etwas zu lange aufzubleiben, statt  Erbsen zu zählen und ausreichend Schlaf zu bekommen. Das ist auch ok so, doch ich merke, dass ich manche Routinen, die mir den Alltag erleichtern und besonders die Tage mit Kind zu Hause strukturieren, langsam vermisse. Im September heisst es daher für mich in diesem Jahr nicht „back to school“, sondern „back to good habits“, also zurück zu den guten Gewohnheiten. (Den letzten Anstoß zu diesem Mini-Projekt gab übrigens „Apfelmädchen“ Svenja, die ihre Gewohnheiten ebenfalls liebt und sich im September wieder darauf besinnen möchte.)

Routinen, die mein Wohlbefinden verbessern

  1. Abendroutine: Ausreichend Schlaf zu bekommen ist mir sehr wichtig. Unausgeschlafen bin ich schnell übellaunig und reizbar. Da wir zeitig aufstehen, gehe ich also in der Regel entsprechend früh ins Bett. Vor dem Sommer hatte ich (zugegeben verbesserungswürdige) Abendroutine, die ich wieder einrichten und etwas verfeinern möchte.
  2. Putzplan: Klang für mich früher immer nach Hauptstreitpunkt in WGs, doch seit ich Mutter bin finde ich einen Putzplan enorm hilfreich. Im Sommer waren wir so viel weg und Draußen, dass sich die Spinnen hier häuslich eingerichtet haben. Mit dem Herbst kommen schmutzige Stiefel und mehr Wäsche hinzu, höchste Zeit, wieder Regelmäßigkeit hinein zu bringen.
  3. „5 am Tag“: Im Sommer gab es zwar viele frische Beeren, doch unterwegs ernährte ich mich hauptsächlich von Bretzeln und Gummibärchen. Mit der Ankunft im Alltag möchte ich wieder mehr frisches Gemüse in unseren Alltag bringen.
  4. Bewegung: Nicht, dass ich in den vergangenen Wochen nur auf der faulen Haut gelegen habe. Doch im Frühling habe ich meine Liebe zum Yoga wieder entdeckt und möchte nun regelmäßig hingehen (zwei Mal die Woche ist das Ziel).
  5. Kurzmeditation: Achtsamkeit im Alltag ist mir wichtig. Mich lang hinsetzen, um zu meditieren versuche ich im Moment nicht, doch statt dessen möchte ich Morgens und Abends zwei kurze Achtsamkeitsmeditationen/Übungen in meinen Tag integrieren.

Dieser Post kommt zwar reichlich spät im Monat (die jahreszeitliche Umstellung kommt in diesem Jahr mit einer unmäßigen Müdigkeit), doch dafür bin ich mit den meisten meiner Vorhaben schon fortgeschrittener als Ende August. Mich öffentlich zu verpflichten kann aber nicht schaden.

Eine kurze Anmerkung zum Schluss – all diese Gewohnheiten hatte ich vor dem Sommer gut in meinem Leben etabliert. All dies in nur einen Monat neu anzufangen wäre kein gutes Vorhaben. Das weiß ich aus eigener schmerzlicher Erfahrung vom Hörensagen…

2 Kommentare

  1. Ich bin richtig neugierig, welche Erfahrungen du machen wirst! Bleib am Ball und berichte uns! 🙂

    • Hi Micha,
      eigentlich läuft es ganz gut. Ich bin froh, dass es „mehr bloggen“ nicht auf die Liste geschafft hat 🙂

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