Schlagwort: Achtsamkeit

Treibholz – Lieblingslinks zum achtsamen Leben mit Kindern

Raus aus dem Autopiloten-Modus: heute gibt es Links zur Achtsamkeit im Leben mit Kindern.

Ein gute Einführung in das Thema gibt der Artikel und das Interview mit Lienhard Valentin: Achtsamkeit in der Erziehung.

In diesen weniger liebenswerten Momenten… schreibt Anna auf Eltern vom Mars über ihren Umgang mit den starken Gefühlen ihrer fast vierjährigen Tochter: „Ja, auch meine Tochter ist mal mürrisch, mal verärgert, mal frustriert oder auch aufgewühlt, weshalb sie uns Eltern, ganz besonders in diesen Momenten brauchen um sie zu „halten“, sie anzunehmen, ihr zu vergeben, sie zu ermutigen, ihr den Weg zu weisen und das Gefühl zu geben, sie bedingungslos zu lieben. Jeden Tag.“ Doch das bedeutet nicht, dass wir perfekte Eltern sein müssen.

Noch ein Beitrag zu starken Gefühlen bei Kindern: Warum gängige Strategien wie Lösungen anbieten, ablenken, Kleinreden – Kindern nicht unbedingt dabei helfen, ihre Emotionen besser zu verstehen und was wir statt dessen tun können: „Trost macht Kinder stark“

10 Dinge, die Dein Familienleben nachhaltig entspannen fasst Danielle auf „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten“ zusammen.

Familie gestalten – ein Giveaway für Mütter

Es ist einfach, auf Autopilot geschaltet durch die Tage zu hetzen. Vor Weihnachten, in den letzten Wochen vor meiner Elternzeit, schielte ich oft mit einem Auge auf die To Do Liste, während ich das andere auf den Duploturm richtete und so tat, als spielte ich mit Miss Bee. Doch, Ihr kennt das sicher auch, wer zwei Dinge auf einmal tut, macht keines von ganzem Herzen. Das Gegenteil eines achtsamen Lebens.

Raus aus dem Autopilot dank Selbstcoaching
Manchmal ist frau zur richtigen Zeit am richtigen (virtuellen) Ort und so wurde ich Anfang Dezember Testerin von Sonjas zweiten E-Kurs „Familie gestalten“. Sonja ist Dipl. Pädagogin und Coach und schreibt auf dem wertvoll Blog über Selbstcoaching, Familienleben und die schönen Dinge des Alltags. Der Kurs richtet sich an Frauen, die ihre Rolle als Mutter erkunden und ihren Familienalltag bewusst gestalten wollen. Also genau das Richtige, um aus dem Autopilot-Modus raus zu kommen. Weiterlesen

Ein Monat #Konsumauszeit – mein Fazit

Auf dem Weg zum Kühlregal komme ich an Weihnachtsdeko, Milchschokolade in bunten Verpackungen, Gedöns vorbei. „Brauche ich nicht, brauche ich nicht, will ich nicht, brauche ich nicht“, denke ich, und sehe dann an der Supermarktkasse, dass andere Menschen sehr wohl Weihnachtsbaumkugeln aus Massenproduktion und billige Süßigkeiten brauche / kaufen. Mein eigener Monat Konsumauszeit ist an anderen Menschen ganz überraschend vollkommen vorbei gegangen.

Maria erinnerte mich daran, dass achtsam und umweltbewusst leben kein Wettbewerb ist. Wir können nicht über andere urteilen, weil wir ihre Lebenssituation nicht kennen. Bei diesem Experiment ging es mir darum, im Konsumverzicht ein Mehr zu finden, kein Weniger. Meine eigenen Impulse zu beobachten. Bald – vor allem im Zusammenhang mit der sehr sehenswerten Dokumentation Hugh’s War on Waste, aber auch dem Besuch einer (nachhaltigkeitsrelevanten) Konferenz – merkte ich aber, dass mein eigenes Handeln, so ganz allein, ersteinmal garnichts wenig ändert. Dass wir als Gesellschaft anders, weniger, viel weniger konsumieren müssen. Dass mein Engagement gefragt ist, so sehr das meiner introvertierten Persönlichkeit widerstrebt. Klar, Kleinvieh macht auch Mist, aber es bringt wenig, wenn ich meine Schuhe reparieren lassen, wenn der Rest der westlichen Welt ungetragene Kleidung in den Müll wirft.

So eine Konsumauszeit ist super, um noch deutlicher die eigenen Impulse zu erkennen (oder sie zum 1000 Mal bestätigt zu sehen). Diesmal war ich besser in der Interpretation der Impulse: Ich brauche Bastelmaterialen? Nein, ich will meiner Tochter eine Freude machen, und ich will mit ihr zusammensein. Familiengefühl entsteht, wenn ich Zeit investiere, nicht ein paar Pfund für bunte Aufkleber in einem Ramschladen. Ich brauche ein neues Notizbuch? Nein, ich will mir mehr Zeit zum Schreiben nehmen. Um solche Impulse immer wieder auf zu decken sollte Mensch regelmässig so eine Konsumauszeit einlegen. Ich sehe das als gute Möglichkeit, gegen die Marketingmaschinerie anzugehen, die unsere Bedürfnis aufnimmt und sich zu Nutze macht, um uns Zeug zu verkaufen, welches dann ein schales Gefühl hinterlässt, weil es das Bedürfnis nach Zeit, nach Nähe, nach Anerkennung eben nicht stillt.

Und was wurde aus meinen ursprünglichen Motiven?

Mehr Zeit
– Gefühlt ja. Oder eher ein Gewahrsein, wie ich Zeit verbringe, und wie ich sie verbringen möchte.

Mehr Bedenkzeit
– Auch ja. Das Geschenk für Miss Bee habe ich als Joker gekauft, und ich bin sehr froh drum, dann alle anderen kann ich mit Gutscheinen und Selbstgebasteltem beglücken. In ein Einkaufszentrum brauche ich vor Weihnachten nicht mehr. Puh.

Mehr Übersicht
– Naja. Ich habe zwar kräftig Lebensmittel aufgebraucht, aber es ist noch genug da. Der Mann kaufte ein, als er meinte, wir hätten ja garnichts mehr zu essen. Die Schränke sind also nach wie vor gut gefüllt. Hier kann ich im Dezember weiter machen.

Mehr Zufriedenheit
– Mit dem, was ich habe. Ja. Oder eher noch einmal die Bestätigung: Das, was ich für mehr Zufriedenheit brauche, bekomme ich nicht im Laden. Zufriedenheit kann ich nur selbermachen.

Mehr Plan
– Ja. Das Mittagessen habe ich meist eingesteckt, meine Wasserflasche auch. Cafébesuche waren geplant – und schön, bewusst genossen.

Als Fazit: eine Konsumauszeit kann ich jedem nur empfehlen.

Smile, breathe and hug slowly

Sobald ich mich umdrehe, füllt Miss Bee Erde aus frisch besäten Töpfen in ihre Sandkiste um, trägt Fingerfarbe auf die Füße auf und läuft über den hellen Teppich unserer Mietwohnung, beißt die Spitze ihrer Filzstifte ab und schluckt sie runter, will sich weder kämmen noch die Zähne putzen oder das Gesicht waschen lassen, geschweige denn etwas anziehen, sodass wir die Wohnung verlassen können. Sie möchte immer dann auf den Arm, wenn ich mir vorgenommen habe, Risotto zu kochen, den Kompost umzuschichten, oder zu duschen.

Meine Tochter bringt mich innerhalb von Sekunden zum Lachen, doch in ebenso kurzer Zeit von 0 auf 100. Ob besseren Wissens bringt mich dieses für dreijährige Kinder durchaus normale Verhalten oft zur Weißglut.
Dass aus den oben beschriebenen Situationen grenzwertige werden, schreibe ich mir selbst zu. Oft bin ich innerlich nicht auf das Leben mit einem Kleinkind vorbereitet, insbesondere an den Tagen, an denen ich meinem Job nachgehe; die Umgebung ist nicht aufgeräumt (oder zu aufgeräumt, sodass mich jede Kleinigkeit auf dem Boden stört); ich bin mit meinen Gedanken – oder Händen – woanders; ich habe nicht genug Zeit eingeplant. Das weiß ich alles, doch im schlechtesten Fall werde ich gleich laut, wenn irgendetwas nicht nach meinem Plan läuft, sie fängt an zu weinen, ich fühle mich schuldig, sie schreit. Die Haare werden unter Protest gekämmt, die Finderfarben sofort beschlagnahmt, ich bin gestresst, die Kleine in Tränen aufgelöst. Weiterlesen

Mein Kind will nicht schlafen lernen – und das ist gut so

Ich liege neben Miss Bee im Bett und lausche, wie ihr Atem langsamer, ruhiger, tiefer wird. Nach unserem Abendritual hat sie langsam ausgezappelt, und verabschiedet sich, ihre kleinen Ärmchen um meinen Hals geschlungen, sanft ins Träumeland.

Manchmal bittet sie mich in diesen Minuten, ihr noch eine Geschichte zu erzählen („Mog!“) oder ein bestimmtes Lied vorzusingen. Oft aber schmiegt sie sich einfach an mich, gähnt, versucht die Augen aufzuhalten, und gleitet trotz aller guten Vorsätze langsam, aber sicher in den Schlaf. Wenn sie schläft, stehe ich langsam auf und genieße meinen „Feierabend“. Davor genieße ich die Momente des intensiven Zusammenseins.

Ich wünschte, ich hätte schon früher die Fähigkeit gehabt, den Zauber dieser Momente zu erkennen. Heute ist das Zubettgehen friedlich. Früher habe ich diese Zeit gehasst Weiterlesen

Adventskalender – Türchen 4: Feiere den Augenblick

Was würdest Du heute tun, wenn Du wüsstest, dass Du das Weihnachtsfest in diesem Jahr nicht mehr erleben würdest? Hinter dem Gefrierschrank putzen oder Deiner Oma einen Brief schreiben? 

Hinter dem vierten Türchen des „Mehr geben als Nehmen“ Adventskalenders versteckt sich mein Beitrag zum Leben im Moment zum bewussten Genuß des Augenblicks. Hier geht es zum Beitrag.

Der Mehr-Geben-als-Nehmen-Adventskalender

Ab heute findest Du auf dem Blog vom „Fräulein im Glück“ täglich neue Ideen rund um ein bewusstes Weihnachten. Keine Verlosungen, keine Giveaway, sondern einen Kalender in dem es um das Geben und nicht so sehr um das Nehmen geht und gleichzeitig um das Bewusstmachen, was im eigenen Leben wirklich zählt. Weil es an Weihnachten eben nicht ums Kaufen geht.

Nur soviel: es machen tolle BloggerInnen mit, und es lohnt sich sicher, den Adventskalender zu abonnieren. Ein Türchen ist von mir…

Hier geht es zum Mehr-Geben-als-Nehmen-Adventskalender mit täglichen Inspirationen, Ideen und Anregungen.