Alles Glück der Welt zum Welttag des Glücks

Kindern fällt das Glücklichsein nicht schwer

Der 20. März ist der Internationale Welttag des Glücks. Den können wir doch gut gebrauchen, oder? Tatsächlich wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen 2012 ins Leben gerufen, um anzuerkennen, dass Glück und Wohlbefinden allgemeingültige Ziele und Bestrebungen im Leben von Menschen auf der ganzen Welt sind.

Mittlerweile gibt es in vielen Ländern der Welt Initiativen, die unser Wohlbefinden jenseits materiellen Wohlstands zu messen versuchen. Also das, was wir in unserem eigenen Leben erfahren transparenter zu machen. Brauchen wir das wirklich, eine Ökonomie des Glücks? Weiterlesen

Little M ist 1!

Mehr als ein Jahr ist es her, dass die kleine M zu uns kam. Es war ein bewegtes Jahr für uns, kein einfacher, in vieler Hinsicht aber auch ein Schönes. Nicht viel von dem was wir erlebt und ich gedacht habe, hat es auf den Blog geschafft. Die Entwicklungen auf der Welt – Flüchtlingsströme, Brexit, Trump – machen mich sprachlos.

Auch wenn uns diese Dinge direkt betreffen (brauchen wir bald Visa? Lassen wir die Mädchen in Großbritannien einbürgern? Gibt es Großbritannien nächste Jahr überhaupt noch? Weiterlesen

Gelesen im Februar

Nachdem mich Trump und Brexit so unvorbereitet getroffen haben, merkte ich, dass ich mich wohl zu sehr in meinem Weisse-Mittelschichts-Mittdreissiger-Mama-Filterbubble verkrochen habe. In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, generell weniger von und über Leute wie mich zu lesen. Weniger Elternratgeber (die werden generell nur für Leute wie mich geschrieben 🙂 ), mehr Literatur, die mein Weltverständnis erweitert und mich dadurch zu einem liebevolleren Menschen macht. Da ich selbst viele Bücher durch Empfehlungen im Netz entdecke, teile ich mit Euch, was ich gelesen habe:

In Stadt der Lügen: Liebe, Sex und Tod in Teheran stellt Ramita Navai acht Porträts “gewöhnlicher Leute, die gezwungen sind, ein ungewöhnliches Leben zu führen” vor. Die Geschichten, vom Kleinkriminellen über den Waisen von linken Regimegegnern bis hin zu der jungen Frau, die sich gegen ihre religiöse Überzeugung scheiden lässt, spielen rund um die frühere Prachtstraße Vali Asr, die sich auf einer Nord-Süd-Achse durch Teheran zieht. Weiterlesen

Menschenkinder von Herbert Renz-Polster (Buchrezension)

Manchmal kommt das richtige Buch zur richtigen Zeit. „Menschenkinder“ fand mich, als ich gerade einmal wieder daran zweifelte, ob ich den Umgang mit meinen Kindern ‘richtig’ gestalte. Mit ihren viereinhalb Jahren ist Miss Bee willensstark und voller unbändiger Energie. Viele Tage verlaufen nicht gerade konfliktarm. Gut gemeinte Ratschläge – Grenzen setzen! Konsequent bleiben! – taten ihr übriges, um mich zu verunsichern.

Sind unsere Kinder kleine Tyrannen?

Herbert Renz-Polster, Kinderarzt und vierfacher Vater, stellt fest, dass meine Verunsicherung ganz normal ist: Viele Eltern haben heutzutage Angst, im Umgang mit ihren Kindern nicht das Richtige zu tun, sie nicht ausreichend zu fördern, oder sie zu verziehen. In Menschenkinder: Artgerechte Erziehung – was unser Nachwuchs wirklich braucht argumentiert er, dass das Verhalten unser “kleinen Tyrannen” Sinn macht und zieht die Menschheitsgeschichte zur Erklärung heran. Weiterlesen

Weihnachtsvorbereitungen, innerlich


“Und, schon vorbereitet auf das Weihnachtsfest?” ist eine Frage, die wir in diesen Tagen häufig hören. Früher habe ich eine solche Frage als Anlass genommen, mich über den Stress in der Vorweihnachtszeit zu beschweren: über den Konsumwahn, den das Geschenkekaufen mit sich bringt. Die vielen Termine. Die lange To Do Liste. Den Stress, wenn zum Jahresende Projekte beendet werden wollen. Reisevorbereitungen. Deko-Quatsch.

Warum eigentlich Weihnachten feiern?

Es gab in meinem Leben Zeiten, in denen ich Weihnachten nur “feierte“, weil man das eben so macht. Also um die Erwartungen anderer nicht zu enttäuschen. Weil es eben dazugehört im Dezember. Mit dieser Einstellung ist dann eben alles mühsam, konsumwahnsinnig und schon gar nicht besinnlich.

Doch was bedeutet das eigentlich, bereit sein für Weihnachten? Weiterlesen

Dankbarkeit in unsicheren Zeiten


Wäre ich poetischer, könnte ich nun etwas wunderbares über den Winter, die Adventszeit, schreiben. Über warmes Licht, farbiges Laub, erdigen Duft, Kerzenlicht. Tatsächlich lerne ich die Qualitäten der Jahreszeiten immer mehr schätzen.

Die Geburt von Little M, meine Erkrankung und der Umzug haben mein, unser Leben durcheinander gebracht, Routinen aufgebrochen, und Raum für Neues geschaffen. Unser neues Vorstadtleben ist noch fremd, so gut es mir auch tut. Im Sommer fanden wir neue Orte, an denen wir lernen, entdecken, spielen, und auch streiten. Im Herbst konsolidiert sich das Neue. Im Winter ziehen wir uns zurück, kuscheln, lesend, auf unserem noch-neuen Sofa. Ich mache heißen Kakao, und warme Suppen.

Langsam erholen wir uns von dem Ergebnis der US-Amerikanischen Präsidentschaftswahlen. Weiterlesen

Stresst ihr noch oder liebt ihr schon? {Buchrezension}

Wahrscheinlich kennen alle Eltern diese Tage, an denen wir nur darauf warten, dass die Kleinen friedlich schlummernd im Bett liegen. Im besten Fall in ihren Eigenen. Das Baby zahnt, das Kleinkind will sich nicht anziehen/nicht in den Kindergarten/ausschließlich mit weißer Schokolade überzogene Rosinen essen, die man nicht mehr im Haus hat. Manchmal vergessen wir an solchen Tagen, dass Kinder keine Strafe, sondern ein Geschenk des Himmels sind.

Leben mit Kindern – Stress oder Liebe?

Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange und der Journalist Marcus Jauer haben insgesamt fünf Kinder, und: Sie genießen das Leben. In Stresst ihr noch oder liebt ihr schon?: Warum Familie nicht das Problem ist, sondern die Lösung schreiben sie in kurzweiliger Weise abwechselnd über all das, was Menschen mit Kindern umtreibt: Schlafmangel, Kinderwünsche, die Prägungen der eigenen Kindheit, die in unserem Verhalten sichtbar werden, Me Time und Paar Time. Und wie all das in ihrer Patchwork Familie aussieht. Weiterlesen